
Chef de Cuisine im Gourmet-Restaurant „Schwarzwaldstube
“
Harald Wohlfahrt – 1955 in Loffenau bei Baden-Baden
geboren – verlebte dort den größten Teil
seiner Kindheit und Jugend. Kindheitserlebnisse auf dem großelterlichen
Bauernhof haben ihm frühzeitig einen besonderen Sinn
für die Natur und ihre Produkte vermittelt. „Mit
ihnen zu arbeiten und sie zu veredeln“ war seine Motivation,
den Beruf des Kochs zu ergreifen. Nach Abschluss seiner Lehre
im Mönchs Posthotel in Bad Herrenalb geht Harald Wohlfahrt
zunächst in das bekannte Restaurant Stahlbad in Baden-Baden
und kommt dann 1976 das erste Mal in das Hotel Traube Tonbach
in Baiersbronn. In den folgenden Jahren perfektioniert Harald
Wohlfahrt sein Können bei bedeutenden Köchen, unter
anderem bei Alain Chapel in Myonnais. Mit der Prüfung
zum Küchenmeister im Jahr 1980 übernimmt er die
Küchenleitung des Gourmet-Restaurants Schwarzwaldstube
im Hotel Traube Tonbach. Die Familie Finkbeiner bietet dem
jungen Koch in ihrem als gastronomisch überragend geltenden
Hotel Traube Tonbach optimale Bedingungen. Hier kann der aufstrebende
Wohlfahrt seine außergewöhnlichen Fähigkeiten
und sein überragendes Talent bestmöglich entfalten.
Heute gehört Harald Wohlfahrt zweifelsfrei zu den größten
Koch-Künstlern der Gegenwart. Von ungebrochenem Drang
nach Perfektion getrieben und kontinuierlich neue Ideen entwickelnd,
steht der 54-jährige unangefochten an der Spitze der
deutschen Kochelite. Seit fast zwanzig Jahren erhält
der Küchenchef der Schwarzwaldstube Höchstwertungen
in allen bedeutenden Restaurantführern. Die Liste seiner
Auszeichnungen und Preise ist lang und reicht von sagenhaften
19,5 Punkten im Gault Millau über sensationelle drei
Sterne im Guide Michelin bis zum Titel „Bester Koch
des Jahres“. Zahlreiche Spitzenköche wurden von
ihm ausgebildet, mit Christian Bau ist bereits einer seiner
Schüler zu Drei-Sterne-Ehren gekommen. So kann man Harald
Wohlfahrt heute nicht nur als Referenz der Spitzenküche
in Deutschland ansehen, sondern auch als aktiven Ausbilder
einer neuen Generation von Spitzenköchen.
Aber nicht nur in Deutschland steht Wohlfahrt an der Spitze:
Unter den „Besten der Besten“ – ermittelt
von der Zeitschrift EURO durch Auswertung der wichtigsten
Restaurantführer – rangiert er mit der Schwarzwaldstube
im europäischen Vergleich mit 19,9 Punkten von 20 möglichen
Zählern ebenfalls ganz oben.
Pressestimmen
„Er wirkt manchmal so schüchtern wie ein Ministrant
bei der ersten Heiligen Messe, dabei kocht er gottbegnadet.
Alles bei Harald Wohlfahrt schmeckt zum Niederknien. Denn
er arbeitet mit sakraler Strenge, komponiert ebenso mit beschwingter
Leichtigkeit wie mit logischem Verstand und arrangiert mit
sinnenfroher Ausdrucksvielfalt - ein Johann Sebastian Mozart
der Kochkunst.“ Gault Millau
„Die unumstrittene Leitfigur der aktuellen deutschen
Küche begeistert mit der Kombination von Weltklasse-Technik
und Ideenreichtum“ Der Feinschmecker
„Mit jedem Jahr, in dem Harald Wohlfahrt konsequent
und hochkonzentriert seine Arbeit tut, wird der Neunundvierzigjährige
als Primus inter pares unumstrittener.“ FAZ
„Der Beste von allen, Harald Wohlfahrt, weiß,
was gut schmeckt – und wie perfekt gekocht wird!“
Hamburger Abendblatt
„Kreativ auf höchstem Niveau, beständig, zuverlässig,
bescheiden und sehr, sehr realistisch“
Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung

• 3 Sterne im Guide Michelin
• 19,5 Punkte und vier Hauben im Gault Millau
• 3 Kochmützen im Varta Führer
• 5 Punkte im Feinschmecker
• 5 Löffel im Aral Schlemmeratlas
• 5 Hauben im Bertelsmann Guide
• 1991: Koch des Jahres im Gault Millau
• 2002: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
• 2003: Verdienstmedaille des Tourismusverbandes Baden-Württemberg
• 2004: Bundesverdienstkreuz am Bande
• 2005: Ehrenpreis für große Kochkunst von
Les Amis de l'Art de Vivre
• 2006: Sonderehrung des Jahres im Gault Millau
• 2007: Laut Aral Schlemmeratlas mit 5 Kochlöffeln
zu den Spitzenköchen des Jahres zählend
• 2008: Internationaler Eckart Witzigmann Preis
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